AUS TIEFSTER TIEFE 2014

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AUS TIEFSTER TIEFE
Ein Workshop mit anschließender Ausstellung im Kunstzentrum Bosener Mühle
Herbst 2014

ATT Front 2014
Einladungskarte zur Ausstellung im Kunstzentrum Bosener Mühle             Design: Christoph M Frisch
© 2014

 

TeilnehmerInnen
12 SchülerInnen aus den Schulen des Kreises
12 junge Erwachsene der Lebenshilfe St. Wendel
Konzeption, Kursleitung und Kuratierung der Ausstellung: Christoph M Frisch


Im 25. Jubiläumsjahr der Stiftung Kulturbesitz Kreis St. Wendel gab es im Herbst 2014 die vierte Ausgabe der Reihe „Künstler arbeiten mit Jugendlichen“. Der Teilnehmerkreis wurde diesmal um die Mitwirkung der Lebenshilfe St. Wendel erweitert. Diese stellte die Hälfte des Kontingents an TeilnehmerInnen. Die im Saarland seit diesem Jahr verbindliche Umsetzung des Themas Inklusion an Schulen, wurde auch hier umgesetzt. Dies freilich ohne Zwang und Verpflichtung. Hier ging es darum, ein Miteinander auf Augenhöhe zu fördern. Die Beobachtung, dass im Bereich der künstlerischen Gestaltung und Kreativität, zwischen Behinderten und Nichtbehinderten, im Endergebnis, keinerlei Trennlinien oder Unterschiede zu erkennen sind, zeichnen sich als positives Resultat dieser Veranstaltung aus.

Das Miteinander der TeilnehmerInnen an zwei Workshopwochenenden kreierte eine Summe an Bildern, die das Fassungsvermögen der Ausstellungsräume im Kunstzentrum um einiges übertraf. So musste eine Auswahl getroffen werden, die jedem der Künstlerinnen und Künstler genügend Raum für die Präsentation der eigenen Werke beließ.

Einige der Behinderten mussten mit einer Eins zu Eins Betreuung unterstützt werden. Deshalb oblag es der Lebenshilfe hier mit zusätzlichem Personal vor Ort zu sein. Bei den Schülerinnen und Schülern rekrutierte sich ein Kern aus schon Erfahrenen aus den letzten Jahren. Diese kannten Örtlichkeit und Abläufe und trugen damit bei, dass ich als Kursleiter meine Aufmerksamkeit verstärkt den Neuen zuwenden konnte.

Das Programm für die WS-Teilnehmer setzte sich einmal mehr aus Einzel- und Gruppenarbeiten zusammen. Hierbei sind vor allem die Ergebnisse der „alten Hasen“ hervorzuheben, die selbstständig und mit einer Zielstrebigkeit ihre Projekte entwickelten, dass es auch jetzt noch eine Freude ist, die Ergebnisse zu betrachten.

Die Arbeiten der Behinderten treten uns als fertiges Werk mit einer großen Leichtigkeit entgegen. Keine Anmutung von der Bergbesteigung ist zu erahnen, die es dem Einzelnen bisweilen abrang, dahin zu gelangen. Der erfahrenen Betrachter sieht dies mit höchstem Respekt. Vergessen ist das Üben bestimmter Bewegungen, um die Blockade gehemmter Motorik zu erweichen, um Pinsel und Stift virtuos, mit Leichtigkeit über den Karton fliegen zu lassen. Der Fokus war vorhanden. Zeit und Räumlichkeiten konnten mit dieser Veranstaltung im KBM zur Verfügung gestellt werden. Es hat sich für alle Mitwirkenden gelohnt.

                                                                                                                                            Christoph M Frisch, Dezember 2014


 

05 ATT14

Gruppenarbeit mit Hand und Fuß und wie man unschwer erkennt, mit recht viel Freude. (1.WS)

 

09 2-Kurs ATT14
Besprechungsrunde (2. WS)

 

10 2-Kurs ATT14

 Marisa bei der Arbeit ( und Marcel wohl auch). (2.WS)

 

14 2-Kurs ATT14

Unser Speedmaler. Auf Platz 1: Heiko K. (WS. 2)

 

 

16 2-Kurs ATT14

 Sound und Vision Robin P. (WS. 2)

 

01 ATT14

Im dritten Jahr dabei. Frohnatur Sarah W. (WS.1)



22 1-Kurs ATT14

Weiß was sie will und behält den Durchblick, Kristina F. (WS. 1)



11 2-Kurs ATT14
Da dürfen alle ran. Gruppenarbeit (WS. 2)



20 2-Kurs ATT14
Auch das gehört dazu: Mittagspause mit Pommes, Pizza und Harry Potter (WS. 2)  Die Stiftung bestreitet auch alle Kosten
für die Verpfllegung während der Workshops.


 

29 2-Kurs ATT14
Work in Progress (WS. 2)

 

28 2-Kurs ATT14
Jana H. (WS.2)


07 ATT14
 Zufriedene TeilnehmerInnen des ersten WS-Wochenendes mit ihren Werken

 

08 2-Kurs ATT14

Und Tschüs....Letzter Tag der Workshopwochenenden. TeilnehmerInnen des zweiten WS-Wochenendes.


Auf der nächsten Seite geht es weiter mit Einzel- und Gruppenarbeiten der beiden WS-Wochenenden.